Presse-Information
27. Juli 2010
Aufnahme von regionalen Bildungseinrichtungen in Schulförderprogramm

Bayer-Stiftung unterstützt acht Schulprojekte mit rund 31.000 Euro

Seit Programmstart Ende 2007 bereits 156 Schulprojekte in 64 Städten im Bayer-Einzugsbereich mit insgesamt 1,7 Millionen Euro gefördert
Thimo V. Schmitt-Lord (2.v.l.), Vorstand der Bayer-Stiftung, übergibt gemeinsam mit Dr. Christian Baumann (3.v.r.), Geschäftsführer GP Grenzach Produktions GmbH, im Beisein von Jörg Lutz (10.v.r.), Bürgermeister der Gemeinde Grenzach-Wyhlen, Eberhard Niethammer (2.v.r.), Oberbürgermeister der Stadt Rheinfelden, Wolfgang Dietz (9.v.l.), Oberbürgermeister der Stadt Weil am Rhein, Marco Muchenberger (li.), Bürgermeister Gemeinde Inzlingen, Thomas Mücke (7.v.r.), Schulderzernent des Landkreises Lörrach, und Jürgen Multner (re.), Bürgermeister Gemeinde Maulburg, symbolisch die Fördersummen an: Michael Herrmann (4.v.l.), Konrektor, und Rosemarie Herbertz (2.v.l.), Lehrerin, an der Hebelschule Grenzach-Wyhlen, Kristina Peper (1.Reihe, 5.v.l.), Konrektorin, an der Lindenschule Grenzach-Wyhlen, Michael Koch (7.v.l.), Schulleiter, an der Realschule Grenzach-Wyhlen, Manfred Stratz (11.v.l.), Schulleiter, und Folke Kaben (14.v.l.) am Lise-Meitner Gymnasium Grenzach-Wyhlen, Susanne Detterer (1. Reihe, 4.v.l.), Schulleiterin, und Dr. Christiane Talke-Messerer (1. Reihe, 3.v.l.), Projektleiterin, an der Buttenbergschule Inzlingen, Annemarie Weber (1. Reihe, 2.v.r.), Leiterin, und Dr. Christine Spickermann (1. Reihe, 3.v.r.), Projektleiterin, im Dorfstübli Maulburg, Hugo Franke (hintere Reihe, 4.v.l.), stellvertretender Schulleiter, am Kant-Gymnasium Weil am Rhein. Nicht im Bild: Birgit Barth, Schulleiterin, und Carsten Kuck, stellvertretender Schulleiter, an der Gertrud-Luckner-Realschule Rheinfelden.
Grenzach-Wyhlen, 27. Juli 2010 – Die „Bayer Science & Education Foundation“ unterstützt acht naturwissenschaftliche Schulprojekte in Grenzach-Wyhlen, Rheinfelden, Inzlingen, Weil am Rhein und Maulburg mit insgesamt 31.084 Euro. Die Lindenschule, das Lise-Meitner-Gymnasium, die Hebelschule und die Realschule in Grenzach-Wyhlen, die Gertrud-Luckner-Realschule in Rheinfelden, die Buttenbergschule in Inzlingen, das Kant-Gymnasium in Weil am Rhein sowie das Zentrum für Jugendförderung Maulburg können mit den Fördermitteln aus dem Bayer-Schulförderprogramm jeweils ihr Unterrichtsangebot im naturwissenschaftlich-technischen Bereich ausbauen und attraktiver gestalten.

„Die Bildung junger Menschen ist für das Innovationsunternehmen Bayer eine Grundvoraussetzung für langfristigen unternehmerischen Erfolg. Mit dem Schulförderprogramm leistet die Bayer-Stiftung einen konkreten Beitrag zur Verbesserung des Unterrichts in Naturwissenschaften und Technik“, sagte Thimo V. Schmitt-Lord, Vorstand der Bayer-Stiftungen, am 27. Juli 2010 anlässlich der Spendenübergabe.

“Wir freuen uns sehr, dass die im vergangenen Jahr in der Himmelspforte in Grenzach durchgeführte Informationsveranstaltung der Bayer Science & Education Foundation so große Resonanz gefunden hat“, betonte Dr. Christian Baumann, Geschäftsführer der GP Grenzach Produktions GmbH. „Es ist schön zu sehen, wie die Schulen in der Region unseres Standorts mit einer Vielfalt von initiativen Projekten das Interesse der Schüler an naturwissenschaftlichen Themen und somit möglicherweise einer entsprechenden Ausbildung wecken. Bayer trägt somit unmittelbar zur Attraktivität des naturwissenschaftlichen Schulunterrichtes bei.“

Ein unabhängiger Stiftungsrat wählte die acht Schulprojekte aus dem Einzugsgebiet der GP Grenzach Produktions GmbH, eines Bayer HealthCare Unternehmens, aus 115 Bewerbungen aus. Ausschlaggebend war jeweils, dass innovative Unterrichtsmethoden eingeführt oder beispielhafte Maßnahmen umgesetzt werden, die den regulären Unterricht ergänzen und attraktive Bildungsangebote schaffen. Die Projekte dienen dem Ziel, bei Schülern den Spaß und das Interesse an Naturwissenschaften und Technik zu wecken, Talente frühzeitig zu fördern und die Berufswahlorientierung zu erleichtern. Seit Start des Bayer-Schulförderprogramms Ende 2007 wurden insgesamt 156 Bildungsprojekte in 64 Städten mit einem Gesamtvolumen von mehr als 1,7 Millionen Euro gefördert.

Gertrud-Luckner-Realschule, Rheinfelden: Umweltstadtplan der Stadt Rheinfelden

Die Schüler der Gertrud-Luckner-Realschule erarbeiten jährlich einen Umwelt-Stadtplan, der die gemittelten Werte für Schall, Beleuchtungsstärke, Temperatur, UV-Strahlung, Sauerstoffgehalt, Kohlenstoffdioxidgehalt und pH-Wert der Niederschläge an verschiedenen Messpunkten der Stadt darstellt. Mithilfe der Bayer-Fördergelder in Höhe von 10.800 Euro konnten die erforderlichen Grundgeräte wie Schall-, Temperatur- und Beleuchtungsmesser sowie acht Gerätesätze mit Mess-Sensoren für UV-Strahlung, pH-Wert und Sauerstoff- und Kohlenstoffdioxidgehalt angeschafft werden. „Diese Unterstützung zeigt uns, dass Schulen und Unternehmen gemeinsam an einem Strang ziehen können ganz im Sinne von Benjamin Franklin, dem Politiker und Naturwissenschaftler, nach dem eine Investition in Wissen immer noch die besten Zinsen bringe“, so Carsten Kuck, stellvertretender Schulleiter und Fachbereichsleiter NWA der Rheinfelder Schule.

Lise-Meitner-Gymnasium, Grenzach-Wyhlen: Wetter und Klimadaten in Zeiten der globalen Erwärmung

Der praxisorientierte Lerngedanke steht beim Projekt des Lise-Meitner-Gymnasiums im Vordergrund. Die Schüler der jeweils 8. Klasse lernen, wie Wetter und Klimadaten erhoben und ausgewertet werden. Mit einer selbst erstellten Wetterbox, die mit entsprechenden Messgeräten ausgestattet ist, erfassen die Schüler Wetterdaten. Von den 2.250 Euro Fördergeldern konnten Thermometer und Barometer, Windfahne und Kompass, Niederschlagsmesser und Bewölkungsschablonen finanziert werden. Das Ziel des Projektes ist es, langfristig Wetterdaten zu erheben, die verschiedenen Jahre zu vergleichen und sich kritisch mit dem Klimawandel auseinanderzusetzen.

Realschule Grenzach-Wyhlen: Experimentalunterricht zum Thema „Sonne bestimmt unser Leben“

Die Realschule in Grenzach-Wyhlen verwendet die Fördergelder in Höhe von 1.992 Euro für die Anschaffung von Materialien, die für Experimente und Recherchen zum Thema Sonnenlicht notwendig sind. Durch handlungsorientiertes, experimentelles Arbeiten erfahren die Schüler unterschiedliche Zugangsweisen zum Sonnenlicht. Schwerpunkt hierbei ist die solare Wasserstofftechnik und die Brennstoffzellentechnologie. Ebenso werden Themenbereiche wie zum Beispiel Fotosynthese und Mikroskopie von Pflanzenorganellen, aber auch die Wirkung des Lichts auf den Körper vermittelt.

Hebelschule Grenzach-Wyhlen: „Werkstatt-Tage“ zu naturwissenschaftlichen Themenbereichen

Mit dem Ziel, die frühkindliche Entwicklung im naturwissenschaftlichen Bereich zu fördern, hat die Hebelschule das Projekt „Werkstatt-Tage“ ins Leben gerufen. Die Grundschule in Wyhlen investiert die Fördersumme von 1.000 Euro in die Anschaffung von Experimentierkästen. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in jahrgangsgemischten Gruppen der Klassen 1 bis 4 und experimentieren zu Themenbereichen wie Wasser, Strom und Magnetismus. Aber auch Feuer und Wärme sowie Chemie in Alltag und Natur stehen auf dem Lehrplan.

Kant-Gymnasium Weil am Rhein: Aufbau einer Projektgruppe „Pharmawirkstoffe“

Mit der Fördersumme der Bayer-Stiftung in Höhe von 3.000 Euro stattet das Kant-Gymnasium sechs schuleigene Laborplätze mit Grundmaterialien aus, die für chromatographische Analysen notwendig sind. Das Projekt wendet sich an Schüler ab dem 3. Lernjahr Chemie und soll mit der Synthese und Analyse eines gängigen Pharmawirkstoffs einen ersten Einstieg in den Bereich der pharmazeutischen Chemie bieten. Das Ziel des Projektes besteht im Heranführen interessierter und begabter Schüler der gymnasialen Oberstufe an qualitative und quantitative analytische Verfahren. So werden zum Beispiel Methoden zur Identifizierung und Reinheitsüberprüfung von Pharmawirkstoffen vermittelt. „Solche Projekte sind stets ein guter Anreiz für junge Leute, das in der Schule erlernte Wissen selbst anzuwenden und ein neugieriges Interesse für ihre Umwelt zu zeigen“, betont Wolfgang Dietz, Oberbürgermeister der Stadt Weil am Rhein.

Lindenschule Grenzach-Wyhlen: Projektunterricht zur Erforschung moderner Energiequellen

Die Schülerinnen und Schüler der Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule erforschen im Rahmen des Projektes „Solpower – moderne Energiequellen“ die Welt der modernen Energiequellen wie Sonne, Wasserkraft und Windkraft und ihre Anwendungsmöglichkeiten im Alltag. Sie entwickeln ein Bewusstsein für die Bedeutung des Umweltschutzes und erkennen was jeder einzelne von ihnen beitragen kann. „Durch das Experimentieren können die Schüler selbstständig wichtige Forschungsergebnisse gewinnen, diese auf ihren Alltag übertragen und ihre Sicht auf die Umwelt um eine naturwissenschaftliche Perspektive erweitern“, erläutert Projektleiterin Kristina Peper. Die dafür benötigen Experimentier-Gerätesätze umfassen einen Handgenerator mit Energieversorgungskabel, ein Solarmodul, Brennstoffzellen und auch ein Propellermodul. Diese Gerätesätze konnten von den Bayer-Stiftungsgeldern in Höhe von 1.042 Euro finanziert werden.

Buttenbergschule Inzlingen: Experimentieren im jahrgangsgemischten Unterricht – Naturwissenschaftliches Arbeiten in der Grundschule

Auch die Buttenbergschule Inzlingen will die Grundschüler über das selbständige Experimentieren an die Welt der Naturwissenschaften heranführen. Dafür baut die Schule ein eigenes Schullabor auf. Mit der Fördersumme von 3.000 Euro wird die Grundausstattung für ein Schullabor bestehend aus Schutzbrillen, Labormänteln, Bunsenbrennern, Kolben, Messzylinder, Magnetrührern und umfangreichen Verbrauchsmaterialien und Chemikalien angeschafft.

Zentrum für Jugendförderung „Dorfstübli Maulburg“: Einrichtung eines zentralen Schülerlabors für Grundschulen in der Umgebung Maulburg

Das Dorfstübli in Maulburg, dem Zentrum für Kultur und Jugendförderung, bietet im Rahmen des Ferien- und Freizeitangebotes für Kinder bereits naturwissenschaftliche Veranstaltungen an. Beispielsweise wurden Kurse in Blaufärberei, Lebensmittelchemie und Laborexperimenten durchgeführt. Da nur wenige Grundschulen die Möglichkeit haben, ein eigenes Schullabor zum wissenschaftlichen Experimentieren einzurichten, entstand die Idee, ein zentrales Schülerlabor zu gründen, das vielen Schulen über ein Buchungsverfahren zur Verfügung steht. Dieses Labor soll vormittags für Schulklassen, nachmittags für Arbeitsgemeinschaften und Projekte sowie abends zur Erwachsenenfortbildung genutzt werden. Die Fördergelder der Bayer-Stiftung in Höhe von 8.000 Euro investiert das Dorfstübli in die Ausstattung des Labors. „Das Schülerlabor ist eine sinnvolle Ergänzung des bereits bestehenden schulischen Angebots, da hier unter fachlicher Anleitung selbstständig experimentiert werden kann“, erläutert Christine Spickermann, Projektverantwortliche des Jugendzentrums Maulburg.

Drei Säulen der Bayer-Schulförderung
Die Förderung der Schulbildung in Deutschland ruht bei Bayer auf drei Säulen. Neben dem Schulförderprogramm der Bayer-Stiftung ermöglicht das Unternehmen Schülern, in seinen Schülerlaboren - den so genannten „BayLabs” - eigenständig unter professioneller Anleitung spannende Experimente auszuführen und dadurch die praktische Wissenschaft hautnah kennenzulernen. Zudem ist Bayer langjähriger Partner der Schülerwettbewerbe „Jugend forscht”, der „Internationalen Biologie-Olympiade“ und der „Internationalen Chemie-Olympiade“.

Mehr Informationen zur Stiftungsarbeit bei Bayer finden Sie unter: www.bayer-stiftungen.de

Mehr Informationen zu GP Grenzach-Produktions GmbH finden Sie unter: www.gp-grenzach.de


Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns bzw. seiner Teilkonzerne beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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