Aspirin Social Innovation Award

Soziale Pionierleistungen in Sachen Gesundheit und Ernährung

Die Gesellschaftssysteme sind komplex und stehen vor vielfältigen Herausforderungen. Innovationen erreichen diejenigen, die sie brauchen, häufig erst dank des Engagements gemeinnütziger Initiativen.
Die Bayer Cares Foundation honoriert solche sozialen Pionierleistungen seit 2010 mit dem als Pilotprojekt gestarteten Aspirin Social Award.


Nach einer Neuorientierung im Jahr 2016 wird der neue Aspirin Social Innovation Award heute weltweit für internationale soziale Innovationen im Bereich Gesundheit und Ernährung verliehen.

Nominierungen 
Wir möchten Menschen auszeichnen, die mit ihrem sozialen Engagement Großes bewirken – Menschen mit neuen Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen in Zusammenhang mit Gesundheit und Ernährung. 
Deshalb verleihen wir die Auszeichnung in Partnerschaft mit weltweit führenden non-profit Organisationen.
Nominierungen können durch diese Netzwerk-Partner erfolgen. Zusätzlich scouten wir soziale Innovations-Projekte während unserer Roadshow. Direkte Eigenbewerbungen bei der Bayer Cares Stiftung sind nicht möglich.

Auswahl und Dotierung
Der Preis wird jedes Jahr an fünf Gewinner vergeben, die jeweils ein Preisgeld von 20.000 Euro erhalten.

Die international besetzte Jury der Stiftung wählt in einem mehrstufigen Verfahren vier Gewinner anhand der folgenden Kriterien aus:

  • Innovationskraft
  • Exzellenz in der Ausführung
  • Chance zur Veränderung
  • Bedeutung für die Gesellschaft
  • Unternehmergeist (die Nominierten müssen eingetragene gemeinnützige Organisationen oder B-Corp-Unternehmen sein)
  • Bezug zum Bayer-Leitmotiv „Science For A Better Life‟

Ein weiterer Gewinner wird durch eine globale öffentliche Online-Abstimmung ausgewählt.

Ansprechpartner

Für weitere Informationen über die Auszeichnung und allgemeine Finanzierungsmöglichkeiten durch Bayer-Stiftungen wenden Sie sich bitte an das Stiftungsbüro unter +49 214 30 42224.

Gewinner

Unsere Gewinner 2017

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iBreastExam – Handheld Breast Cancer Screening Device (India), Publikumsgewinner 2017:

Die Brustkrebsfrüherkennung ist noch immer Luxus für viele Frauen auf der Welt. Passionierte Arbeit und innovative Technologien könnten das ändern.

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HerHealth – BVKit Smart Gynecological Home Test Device (Uganda), Gewinner 2017:

Die Gefahr von Gebährmutterhalskrebs wird in afrikanischen Ländern noch häufig übersehen. Um hierfür Bewusstsein zu schaffen, hat HerHealth einen Selbstdiagnose-Test entwickelt, der aus zwei Tools besteht: einem Smartphone und einem handlichen Test-Streifen.

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MATIBABU – Non-Invasive Malaria Test Device (Uganda), Gewinner 2017:

Viele Millionen Menschen leben heutzutage in Regionen, in denen Malaria eine große, konstante Bedrohung ist. Um Präventives Screening einfacher, sicherer und günstiger zu machen, wurde MATIBABU entwickelt: Der weltweit erste non-invasive Malaria-Test, der Infektionsmöglichkeiten eliminiert.

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Tetragon – BrailleRing Reading Device (Österreich), Gewinner 2017:

Blinde und sehbehinderte Menschen können mit herkömmlichen Braille Bars nur bis zu 9 Silben eines Online Artikels lesen. Der BrailleRing ist ein revolutianäres Lesehilfsmittel, das ganze Internetseiten in Braille Schrift übersetzt. Der Text wird in endlosen Kreisen dargestellt, wordurch der BrailleRing nicht neu geladen werden muss.

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Thriving Green – The Superfood Spirulina(Deutschland), Gewinner 2017:

Eine motivierte Gruppe von Studenten hat einen komplett neuen Ansatz zur Kultivierunig des Super-Foods entwickelt. Spirulina soll Hunger und die Konsequenzen von Unterernährung in Kenia bekämpfen, denn diese Pflanze kann selbst da angepflanzt werden, wo konventionelle Landwirtschaft unmöglich ist.

Ausgewählte Gewinner der Vorjahre

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Antenas por los Niños – TechPuppets for Good (Mexiko), Publikumsgewinner 2016:

Animierte Puppen von „Tech Puppies for Good“ helfen bei der Therapie traumatisierter Kinder in Mexiko. mehr

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Baby Scale Initiative (Schweiz), Gewinner 2016:

Die „Baby Scales Initiative“ sorgt dafür, dass Neugeborene in afrikanischen Ländern gewogen werden und damit eine korrekte Dosierung von Medikamenten bei einer Behandlung gewährleistet ist. mehr

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Kamal Kisan – simple tools for small farmers (Indien), Gewinner 2016:

Kleinbauern in Indien erhalten von Kamal Kisan auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene landwirtschaftliche Geräte. mehr

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LifeShift – Portable solar driven sterilizer (Deutschland), Gewinner 2016:

Das Projekt „Life Shift“ ermöglicht mittels einer innovativen Technolgie die Sterilisierung des Operationsbestecks in Regionen ohne stabilen Zugang zu Elektrizität und sauberem Wasser. mehr

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RFRC Refugee First Response Center (Deutschland), Gewinner 2016:

Das mobile „RFRC – Refugee First Response Center“ bietet Flüchtlingen eine medizinische Ersversorgung und überwindet Sprachbarrieren mit zugeschalteten Dolmetschern. mehr

Jourvie, 1.Platz des Aspirin Sozialpreises 2015Zoom image

Jourvie, Preisträger 2015:
Ekaterina Karabasheva und ihr Team haben eine spezielle App entwickelt, die Therapien für Essstörungen vereinfacht – ein großartiges Tool, das den Patienten hilft, sich an die Therapieregeln zu halten. Mehr

NCL-Stiftung, 2. Platz des Aspirin Sozialpreises 2015Zoom image

NCL-Stiftung, Preisträger 2015:
Die Stiftung hat ein Unterrichtspaket entwickelt, das Schülern die genetischen Grundlagen der seltenen Krankheit Kinderdemenz vermittelt. Mehr

Explain TB, 1. Platz des Aspirin Sozialpreises 2014Zoom image

Explain TB, Preisträger 2014:
Dr. med. Frank Herzmann entwickelte eine App für die Patientenkommunikation, um Tuberkulose mithilfe von Infografiken und Videos in 33 Sprachen zu erklären. Mehr

Was hab ich?, 2. Platz des Aspirin Sozialpreises 2014Zoom image

Was hab ich?, Preisträger 2014:
Ein Netzwerk von Medizinstudenten und Ärzten übersetzt Befunde online kostenlos in leicht verständliche Sprache. Mehr

Discovering Hands, 3. Platz des Aspirin Sozialpreises 2014Zoom image

Discovering Hands, Preisträger 2014:
Der Gynäkologe Dr. Frank Hoffmann entwickelte eine Methode, um blinde Frauen zu „Medizinischen Tastuntersucherinnen“ (MTUs) auszubilden, die auf die Entdeckung von Brustkrebs spezialisiert sind. MTUs finden Tumoren bis zu neun Monate früher – so wird eine Behinderung zur Gabe. Mehr