Familie-Hansen-Preis

Medizinische Grundlagenforschung

Der Familie-Hansen-Preis zeichnet Pionierleistungen in der medizinischen Grundlagenforschung aus, die das Potential haben, Gesundheitsversorgung und Heilung von Krankheiten langfristig zu verbessern.

Familie-Hansen-Preis

Prof. Dr. Emmanuelle Charpentier erhielt 2015 den Familie-Hansen-Preis für die Entwicklung einer bahnbrechenden Technologie zur Bearbeitung von Genomen.

Die Bayer Science & Education Stiftung verleiht den Preis alle zwei Jahre an Forscher im deutschsprachigen Raum. Er ist mit 75.000 Euro dotiert. Die Disziplinen Medizinische Chemie, Humanbiologie & Humangenetik, Wirkstoffforschung, Rote Biotechnologie, Gentechnik, Zellphysiologie, Strukturbiologie und Bioinformatik stehen aktuell besonders im Fokus.

Gestiftet hat den Preis der ehemalige Bayer-Vorstandsvorsitzende Dr. Kurt Hansen im Jahr 2000. Hansen war von 1962 bis 1974 Vorstandsvorsitzender der Bayer AG. In seiner Amtszeit hat er die internationale Positionierung des Konzerns vor allem auch im außereuropäischen Ausland intensiv vorangetrieben. Herausragende Grundlagenforschung und wissenschaftliche Talente zu fördern, hatte für den promovierten Chemiker einen hohen Stellenwert. Für ihn hing auch der langfristige Erfolg des Unternehmens unmittelbar damit zusammen.

Die Preisträger

2015

Prof. Dr. Emmanuelle Charpentier
Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung, Braunschweig



2013

Prof. Dr. Hans-Georg Rammensee
Eberhard-Karls-Universität Tübingen

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Prof. Rammensee erforscht Impfstoff gegen Krebszellen(4:32 Min.)



2011

Prof. Dr. Stefan W. Hell
Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie, Göttingen
Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg

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Chemie-Nobelpreisträger 2014 – Stefan Hell (6:02 Min.)

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2009

Prof. Dr. Patrick Cramer
Ludwig-Maximilians-Universität, München

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2007

Prof. Dr. Magdalena Götz
Institut für Stammzellenforschung, Neuherberg

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2005

Privatdozent Dr. Rüdiger Klein
Max-Planck-Institut für Neurobiologie, Martinsried

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2002

Prof. Dr. Ralf Baumeister
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg


Prof. Dr. Christian Haass
Ludwig-Maximilians-Universität München

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2000

Prof. Dr. Thomas J. Jentsch
Zentrum für Molekulare Neurobiologie Hamburg